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Welche Rolle spielen Überweisungen?

NTM ist wahrscheinlich keine seltene Erkrankung. Vielmehr wird sie häufig falsch diagnostiziert und es wird oft nicht darauf getestet.

Ein Besuch bei einem Facharzt für pulmonale Erkrankungen oder Infektionserkrankungen in Ihrer Nähe ist der erste Schritt bei der Diagnose einer NTM-Infektion, damit Sie behandelt werden können. Wenn Sie einen guten Facharzt vor Ort suchen, ist unsereÄrzte-Überweisungsliste ein guter Ausgangspunkt.

Die Behandlung einer NTM-Infektion kann recht komplex sein, und es ist am besten, wenn ein spezialisiertes mykobakteriologisches Labor Ihr Sputum analysiert, damit die NTM-Spezies genau identifiziert werden kann. Dies wird Ihrem Arzt helfen, die besten Arzneimittelkombinationen für Ihre Behandlung zu bestimmen.

Da die Entwicklung eines Behandlungsplans komplex ist, bitten Sie am besten Ihren Arzt um Überweisung an ein Zentrum, das sich auf die Behandlung von NTM-Infektionen spezialisiert hat. Oft ist an der Behandlung von NTM-Lungenerkrankungen mehr als ein Arzt beteiligt und dort gibt es weitere medizinische Fachbereiche, in denen man Ihnen als Patient helfen kann. Da die Behandlung dieser Erkrankung so komplex ist, suchen Sie sich am besten Ärzte, die gerne mit anderen medizinischen Fachkräften als Teil Ihres „Behandlungsteams“ zusammenarbeiten.

Zu den nationalen und regionalen Referenzzentren, die auf pulmonale NTM-Erkrankungen spezialisiert sind, gehören

  • Georgetown University Hospital in Washington, D.C.
  • The Johns Hopkins University, Baltimore, Maryland
  • Lankenau Medical Center in Wynnewood, Pennsylvania
  • Mayo Clinic in Rochester, Minnesota
  • National Heart, Lung & Blood Institute, Bethesda, Maryland
  • National Jewish Health in Denver, Colorado
  • Oregon Health and Sciences University in Portland
  • University of California San Diego Medical Center
  • University of Florida in Gainesville
  • University of Miami in Miami, Florida
  • University of North Carolina in Chapel Hill
  • University of Pennsylvania in Philadelphia
  • University of Texas Health Center in Tyler, Texas
  • Toronto Western Hospital in Ontario
  • Mehrere Standorte in Queensland, Australien

Fern Leitman, Mitbegründerin von NTMir, entschied sich zunächst für ein nationales Überweisungszentrum, da sich diese auf die Behandlung von Atemwegserkrankungen einschließlich mykobakterieller Infektionen spezialisiert haben. Nach dieser ersten Behandlung wurde sie dort weiterhin regelmäßig versorgt, während ihr Arzt vor Ort sich mit dem Zentrum abstimmte, um ihre Behandlung und Pflege zu Hause aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise werden die Ärzte vor Ort fachkundiger in der Behandlung der NTM-Lungenerkrankung, was für die Patienten von größerem Nutzen ist.

Zusätzlich zu Fachärzten für pulmonale Erkrankungen und Infektionskrankheiten, können andere medizinische Fachkräfte, wie Fachärzte für Innere Medizin, Atmungstherapeuten, Diät- oder Ernährungsberater und Fachkräfte für mentale Gesundheit, eine wertvolle Ergänzung für Ihr Team darstellen.

Viele Patienten möchten auch integrativmedizinische Behandlungen ausprobieren. Obwohl die meisten integrativen Heilmittel und Behandlungen nicht durch die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA zugelassen sind oder wissenschaftlich durch klinische Studien überprüft wurden, berichten manche Patienten über einen therapeutischen Nutzen verschiedener Arten von integrativer Medizin und Vitaminen oder Nahrungsergänzungsmitteln.

Es ist großartig, wenn Sie etwas gefunden haben, das bei Ihnen wirkt! Aber bevor Sie etwas ausprobieren, insbesondere etwas, das Sie einnehmen oder injizieren, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat. Bestimmte Vitamine und Mineralien (z. B. Kalzium) können die Wirksamkeit von gewissen Antibiotika beeinträchtigen, ebenso wie gewisse Nahrungsmittel, daher ist es wichtig, dass Ihre Ärzte wissen, was Sie nehmen, falls Sie diese Mittel zu unterschiedlichen Zeiten als ihre verschriebenen Medikamente nehmen müssen. Sie können auch Ihren Apotheker bezüglich der Wechselwirkungen von Medikamenten/Ergänzungsmitteln um Rat fragen.

Zudem sollten Sie nie ohne ein vorheriges Gespräch mit Ihrem Arzt mit einem verschriebenen Medikament oder einer solchen Behandlung beginnen oder dieses absetzen bzw. damit aufhören.

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