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Leitfaden zur Ernährung

Die Ernährung spielt bei der Behandlung von NTM eine sehr wichtige Rolle. Sie sollten das Erreichen und Halten eines gesunden Gewichts und eine ausgewogene Ernährung als Teil Ihres Behandlungsplans betrachten. Dieser Leitfaden behandelt eine Vielzahl von Themen und gibt NTM-Patienten hilfreiche Hinweise, wie häufige Ernährungsprobleme bekämpft werden können. Sie sollten sich aktiv daran beteiligen, die richtige Ernährung zu erreichen und zu verstehen, was Sie am besten tun können, um ein gesundes Gewicht zu halten. In vielen Fällen ist es hilfreich, sich mit Ihrem Arzt und/oder einem Ernährungsberater zu beraten. Dieser Ernährungsratgeber enthält Anregungen für Patienten. Er ist kein medizinisches Dokument. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder einen Ernährungsberater, wenn Sie Fragen oder Bedenken haben. Erfahren Sie mehr über Ernährung und gesunde Lebensgewohnheiten unter AboutNTM.com.

Was ist der Body-Mass-Index?

Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Berechnung des Gewichts im Verhältnis zur Körpergröße. Es ist wichtig, den BMI zu kennen, da er als Indikator für die allgemeine Gesundheit verwendet werden kann. Er berücksichtigt nicht die Körperzusammensetzung aus Muskeln und Fett, ist aber dennoch ein nützliches Instrument. Die Formel lautet: [Gewicht in kg/Größe in m2]. Um Ihren BMI zu berechnen, folgen Sie diesen Schritten:

1. Bestimmen Sie Ihr Gewicht in Kilogramm. Wenn Sie Ihr Gewicht in Pfund wissen, müssen Sie dieses durch 2 teilen.
(Zum Beispiel: Gewicht in Pfund = 118,2; Gewicht in Kilogramm = 59,1)

2. Bestimmen Sie Ihre Körpergröße in Meter.
(Zum Beispiel: Größe in Meter = 1,65 m)

3. Bestimmen Sie Ihre Körpergröße in m2, indem Sie Ihre Körpergröße in Meter mit Ihrer Körpergröße in Meter multiplizieren.
(Zum Beispiel: Größe in Meter = 1,65 m; Größe in m2 = 2,72 m2)

4. Teilen Sie Ihr Gewicht in kg durch Ihre Körpergröße in m2, um Ihren BMI zu ermitteln.
(Zum Beispiel: Gewicht in kg = 59,1, Körpergröße in m2 = 2,72, BMI = 21,7)

Nachdem Sie Ihren BMI berechnet haben, bestimmen Sie, in welcher Kategorie Sie sind:

• Untergewichtig: BMI <18.5 • Normal weight: BMI 18.5-24.9 • Overweight: BMI 25.0-29.9 • Obese: BMI>30

Wenn Ihr BMI unter 18,5 liegt, konzentrieren Sie sich auf Gewichtszunahme. Ein guter Ziel-BMI bei der aktiven Bekämpfung von NTM ist mindestens 20.

Gewichtsabnahme

Gewichtsabnahme/-zunahme, Appetitmangel

Eine häufige Nebenwirkung von NTM ist eine unbeabsichtigte Gewichtsabnahme. Manchmal geschieht dies vor der Diagnose, manchmal danach. Eine Gewichtsabnahme kann aufgrund vieler Faktoren erfolgen, darunter die Reaktion Ihres Körpers auf die mykobakterielle Erkrankung, erhöhter Kalorienbedarf (Energiebedarf), verminderter Appetit, frühe Sättigung (schnelles Sättigungsgefühl), Übelkeit, Geschmacksveränderungen, Nebenwirkungen von Medikamenten und Müdigkeit.

Der beste Weg zur Gewichtszunahme ist, mehr zu essen. Häufig haben NTM-Patienten jedoch Appetitmangel, der mit der Gewichtsabnahme einhergeht und es schwierig macht, mehr zu essen. Wenn möglich, ist der erste Schritt bei der Behandlung Ihres verminderten Appetits die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache. Die Behandlung von Beschwerden wie wunden Stellen im Mund, Mundtrockenheit, Schmerzen oder Depressionen sollte dazu beitragen, Ihren Appetit zu verbessern. Zur zusätzlichen Behandlung von Appetitmangel und damit verbundener Gewichtsabnahme können appetitanregende Medikamente, Medikamente, die die Bewegung von Nahrungsmitteln durch den Darm unterstützen, sowie Getränke zur Nahrungsergänzung gehören.

Auch wenn Sie vielleicht keine Lust haben zu essen, ist es wichtig, daran zu denken, dass richtige Ernährung und ein gesundes Gewicht wichtige Bestandteile der Körperpflege insgesamt sind. Eine gute Ernährung kann Ihnen auch helfen, körperlich und emotional besser mit den Auswirkungen der Behandlung zurechtzukommen.

Tipps für die richtige Ernährung bei Appetitmangel

•Behandeln Sie Nahrungsmittel wie ein Medikament und essen Sie nach einem Zeitplan. Lassen Sie keine „Dosis“ aus.

•Essen Sie fünf bis sechs kleine Mahlzeiten pro Tag und nehmen Sie einen Snack zu sich, wenn Sie hungrig sind.

•Stellen Sie fest, zu welchen Tageszeiten Sie am hungrigsten sind und stellen Sie sicher, dass Sie zu diesen Zeiten essen. Schränken Sie nicht ein, wie viel Sie essen.

•Halten Sie Snacks bereit, und legen Sie 2-3 festgelegte Snackzeiten pro Tag zwischen den Mahlzeiten fest.

•Essen Sie nahrhafte Snacks, die reich an Kalorien und Proteinen sind.

•Halten Sie Ihre Lieblingsspeisen für Snacks und Mahlzeiten zu jeder Tageszeit griffbereit.

•Konzentrieren Sie sich auf leicht zuzubereitende Lebensmittel und Essen zum Mitnehmen.

•Erhöhen Sie Kalorien und Eiweiß der Nahrungsmittel, indem Sie Käse, Erdnussbutter und Nüsse hinzufügen.

•Fett ist eine konzentrierte Kalorienquelle. Kleine Mengen Pflanzenöl, Butter oder Margarine können den Kaloriengehalt jedes Nahrungsmittels erhöhen.

•Verwenden Sie kalorienreichere Versionen der Lebensmittel, die Sie essen (Buttercracker oder Käsecracker anstelle von Sodacrackern).

•Vermeiden Sie „Light“-Produkte (Magermilch, fettarmer Joghurt und Hüttenkäse, kalorienreduzierte Mayonnaise, fettarme Salatdressings usw.).

•Trinken Sie nicht so viel, dass Sie keinen Hunger mehr haben. Begrenzen Sie die Flüssigkeitszufuhr auf 170-180 ml pro Stunde tagsüber und vermeiden Sie es, drei Stunden vor dem Schlafengehen zu essen oder zu trinken.

•Vermeiden Sie es, zu den Mahlzeiten zu viele kalorienarme Nahrungsmittel wie Salat zu sich zu nehmen.

•Wählen Sie nahrhafte Getränke, wie Vollmilch, Milchshakes und Säfte. Erwägen Sie Getränke zur Nahrungsmittelergänzung wie Boost® oder Ensure®.

•Bitten Sie Familienmitglieder oder Freunde, Speisen zuzubereiten, wenn Sie zum Kochen zu müde sind. Bitten Sie sie, Lebensmittel einzukaufen oder fertig gekochte Mahlzeiten zu kaufen.

•Versuchen Sie, in einer angenehmen Umgebung zu essen und essen Sie mit Familie oder Freunden.

•Fragen Sie Ihren Arzt nach Möglichkeiten, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung zu lindern.

•Wenn Ihr Geschmackssinn reduziert ist, versuchen Sie, den Nahrungsmitteln milde Gewürze und Würzmittel beizufügen, um sie attraktiver zu machen.

•Einige NTM-Patienten leiden an Anämie (niedrige Eisenkonzentration im Blut), die das Gefühl der Müdigkeit verstärken kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Möglichkeit, und wenn Sie anämisch sind, nehmen Sie mehr eisenreiche Nahrungsmittel wie Spinat, zu sich oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Ergänzung Ihrer täglichen Routine mit einem Eisenpräparat.

•Versuchen Sie etwa eine Stunde vor dem Essen, Ihren Appetit durch leichte Bewegung, z. B. einen 20-minütigen Spaziergang, anzuregen. (Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit einem Sportprogramm beginnen.)

•Treffen Sie sich mit einem geprüften Ernährungsberater für zusätzliche Ratschläge bei der Planung von Mahlzeiten.

•Ziehen Sie es in Erwägung, alles, was Sie während eines Zeitraums von drei Tagen essen und trinken, aufzuschreiben, um Möglichkeiten zur Verbesserung Ihrer Kalorienaufnahme zu beurteilen. Dieses Protokoll kann auch mit Ihrem Arzt oder Ihrem Ernährungsberater besprochen werden.

Ideen für Snacks

•Apfelmus
•Brotprodukte
•Popcorn
•Kuchen
•Müsli
•Müsliriegel
•Milch (normale oder Kakao)
•Kekse
•Hüttenkäse
•Frischkäse
•Trockenfrüchte
•Eier
•Energieriegel
•Frozen Yogurt oder Eiscreme
•Obst
•Gelatine
•Granola
•Instant-Frühstücks-Shakes
•Saft
•Milchshakes
•Nüsse
•Nahrungsergänzungsmittel (Boost, Ensure)
•Erdnussbutter
•Pizza
•Pudding
•Belegte Brote
•Joghurt

Ideen für extra Kalorien

Eine weitere Möglichkeit, die Gewichtszunahme zu fördern, besteht darin, die Kalorien in Lebensmitteln, die Sie bereits essen, zu erhöhen – einige Vorschläge sind unten aufgeführt. Zusätzliche 500 Kalorien pro Tag sollten zu einer Gewichtszunahme von etwa einem Pfund pro Woche führen.

Granola (Knuspermüsli): 1/4 Tasse = 130 Kalorien
•Über Joghurt, Eiscreme, Pudding, Vanillepudding und Obst streuen
•Für eine Zwischenmahlzeit mit Trockenfrüchten und Nüssen mischen
•Schichtweise mit Obst zusammengeben und backen
•In Keks-, Muffin- und Brotteig verwenden

Butter, Margarine und Öle: 1 Esslöffel = 100 bis 125 Kalorien
•Zu Suppen, Kartoffelpüree und Backkartoffeln, warmem Oatmeal, Reis, Nudeln und Gemüse hinzufügen
•Brot in Olivenöl eintauchen
•Mit Kräutern und Gewürzen kombinieren und auf gekochte Fleisch-, Burger-, Fisch- und Eierspeisen auftragen

Käsesorten: 25-30 g = 75 bis 130 Kalorien
•Zu Salaten und Gemüse hinzufügen und in Hauptgerichten verwenden.
• Käse für Snacks in Scheiben schneiden oder Käse-Einzelportionen verwenden
•Zur Abwechslung neue Käsesorten ausprobieren

Mayonnaise: 1 Esslöffel = 100 Kalorien
•Auf Brotscheiben streichen – bei Sandwiches auf beide Scheiben geben
•Unter Salate mischen

Erdnussbutter: 1 Esslöffel = 90 Kalorien
•Auf Cracker, Sellerie und Obst wie Äpfel, Bananen oder Birnen streichen
•Auf Toast oder English Muffin verwenden

Frischkäse: 1 Esslöffel = 50 Kalorien
•Auf Brotscheiben, Muffins, Obstscheiben, Bagels und Cracker streichen
•Zum Gemüse hinzufügen

Honig, Marmelade, Gelee, Sirup und Zucker: 1 Esslöffel = 45 bis 60 Kalorien
•Zu Brot, Müsli, Milchgetränken sowie Obst- und Joghurtdesserts hinzufügen
•Toast mit Butter und Zimtzucker oder Marmelade bestreichen
•Als Glasur für Fleisch und Hähnchen verwenden
•Mit Erdnussbutter für Obstdip oder Crackeraufstrich mischen

Saure Sahne: 1 Esslöffel = 25 Kalorien
•Zu Cremesuppen, Ofenkartoffeln, Makkaroni und Käse, Gemüse, Soßen, Salatdressings, Eintöpfen, geröstetem Fleisch und Fisch hinzufügen
•Als Dip für frisches Obst und Gemüse verwenden
•Als Belag für Kuchen, Obst, Gelatinedesserts, Brot und Muffins verwenden

Trockenfrüchte: Kalorien variieren
•Kochen und zum Frühstück, als Dessert oder als Snack servieren
•Zu Muffins, Keksen, Obstpasteten, Broten, Kuchen, Reis- und Getreidegerichten oder Müsli hinzufügen
•Mit gekochtem Gemüse wie Karotten, Süßkartoffeln, Yamswurzeln und Kürbis kombinieren und zu kalten Salaten hinzufügen.
•Mit Nüssen und Granola für einen Snack kombinieren.

Aufnahme von Eiweiß (Protein)

Es ist wichtig, ausreichend Eiweiß, insbesondere mageres Eiweiß, zu essen. Jede Zelle in Ihrem Körper braucht Eiweiß. Es ist ein Hauptbestandteil von Muskeln, Enzymen, Hormonen und Antikörpern, die Infektionen bekämpfen. Denken Sie daran, dass Ihr Bedarf an Protein erhöht ist, weil Ihr Körper schwerer als normal arbeitet, um Ihre NTM-Infektion zu bekämpfen.

Es ist schwierig zu bestimmen, wie viele Gramm Eiweiß Sie täglich zu sich nehmen sollten. Eine gute Möglichkeit, Ihren täglichen Eiweißbedarf abzuschätzen, besteht darin, Ihr Gewicht in Pfund zu nehmen und es durch zwei zu teilen. (Beispiel: Gewicht = 130 Pfund, geschätzter täglicher Eiweißbedarf = 65 Gramm.) Wenn Sie abgenommen haben, sollten Sie diese Zahl mit 1,2 multiplizieren. (Beispiel: Gewicht = 130 Pfund, geschätzter täglicher Eiweißbedarf = 78 Gramm).

Der Eiweißbedarf kann mit einer Vielzahl von Faktoren wie Alter, Krankheit, Gewichtsverlust sowie vor und nach einer Operation ansteigen.

Wenn Sie Nierenprobleme haben, besprechen Sie jegliche Ernährungsumstellung unbedingt mit Ihrem Arzt.

Einige gute Ernährungsvorschläge für Patienten wie Sie sind:

Magere Proteine: Bohnen, Hähnchen, Eier, Fisch, Fleisch, Nüsse, Meeresfrüchte, Soja, Truthahn, Milchprodukte, Käse, Joghurt
Getreide: Gerste, Haferflocken, Quinoa, Reis, Vollkornweizen
Nicht-Zitrusfrüchte: Apfel, Banane, Beeren, Melone, Pfirsiche, Trauben
Gemüse: Paprika, Brokkoli, Möhren, Gurken, Zwiebeln, Kürbis
Stärke: Mais, Kartoffeln
Kräuter und Gewürze: Basilikum, Koriander, Oregano, Rosmarin, Thymian

Flüssigkeitszufuhr

Patienten mit NTM-Krankheit benötigen mehr Flüssigkeit. Flüssigkeit trägt wesentlich zur Verdünnung von Schleimsekretionen bei, was Sie wiederum dabei unterstützt, Schleim aus den Atemwegen zu entfernen. Unser Körper braucht auch Flüssigkeit, um die Körpertemperatur zu regulieren, Nährstoffe zu den Zellen zu transportieren, Medikamente zu verstoffwechseln, Abfallstoffe aus dem Körper zu entfernen, den Stuhl weich zu halten und Haut und Gewebe mit Feuchtigkeit zu versorgen. Trotz seiner Bedeutung wird Wasser oft als der „vergessene Nährstoff“ bezeichnet.

Durch normale Körperfunktionen verlieren wir täglich zweieinhalb bis drei Liter Wasser. Mehr Wasser geht bei heißem Wetter, bei Fieber oder bei erhöhter körperlicher Aktivität verloren. Mit zunehmendem Alter verlieren wir mehr Wasser durch normalen langsamen Rückgang der Nierenfunktion. Flüssigkeitsverluste müssen täglich ersetzt werden.

Durst ist nicht immer ein guter Indikator für den Flüssigkeitsbedarf. Es kommt häufig vor, dass sich eine Person erst dann durstig fühlt, wenn sie bereits dehydriert ist. Es kann sein, dass man sich nach anstrengender körperlicher Betätigung nicht durstig fühlt, obwohl Wasser, das durch Schwitzen und die Lungen verloren gegangen ist, ersetzt werden muss. Menschen über 65 neigen dazu, ein vermindertes Durstgefühl zu verspüren.

Wir hören oft, dass wir täglich acht Gläser mit je ca. 250 ml Wasser trinken sollten. Das ist eine gute Richtlinie, aber als jemand, der viele verschiedene Medikamente einnimmt und den ganzen Tag über Atemwege freimacht, was verdünnte Sekrete erfordert, benötigen Sie möglicherweise mehr Flüssigkeit. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einem staatlich geprüften Diätassistenten über Ihre speziellen Bedürfnisse.

Bestimmte Flüssigkeiten können auf Ihren Flüssigkeitsbedarf angerechnet werden, andere nicht. Da alkoholische Getränke dehydrieren, werden sie nicht auf das Tagesziel angerechnet. Koffein (Kaffee, Tee und koffeinhaltige Softdrinks) kann ebenfalls harntreibend wirken und die Dehydrierung verschlimmern.

Zu den Flüssigkeiten, die zu Ihren täglichen Flüssigkeitszielen gezählt werden können, gehören die folgenden:
•Wasser
•Milch
•Saft
•Fruchtgetränke und Punch
•Softdrinks
•Nahrungsergänzungsmittel (Boost®, Ensure®, Scandishake®)

Der Kaloriengehalt der verschiedenen Flüssigkeiten ist ein wichtiger Gesichtspunkt. Einige wenige tägliche Portionen künstlich gesüßter Getränke können sicher in Ihre Ernährung aufgenommen werden. Wenn Sie zunehmen müssen, wählen Sie kalorienreichere Flüssigkeiten wie Vollmilch oder teilentrahmte Milch (2 %), Säfte, Milchshakes oder Nahrungsergänzungsmittel anstelle von Wasser oder kalorienarmen Getränken.

Nahrungsergänzungsmittel zum Einnehmen

Die Einnahme oraler Nahrungsergänzungsmittel kann eine gute Möglichkeit sein, die tägliche Kalorienzufuhr zu erhöhen. Die meisten Nahrungsergänzungsmittel sind im Lebensmittelgeschäft oder in der Apotheke erhältlich. Viele können auch online bestellt werden. Sie sollten Nahrungsergänzungsmittel nicht als Mahlzeitenersatz verwenden, aber sie können ein wichtiger Teil Ihrer Gewichtszunahme und ausreichenden Flüssigkeitszufuhr sein.

Nahrungsergänzungsmittel Kalorien Eiweiß (g)
Ensure® (236 ml) 250 9
Ensure Plus® (236 ml) 350 13
Boost® (236 ml) 240 10
Boost Plus® (236 ml) 360 14
Scandishake® (1 Päckchen) 440 5
Scandishake® (mit 236 ml Vollmilch) 600 13
Resource Breeze (236 ml) 250 9

Vitamin- und Mineralstoffzusätze
Die Einnahme einer Multivitamintablette/eines Mineralstoffpräparats bei der Bekämpfung von NTM ist im Allgemeinen eine gute Idee. Es ist schwierig, alle empfohlenen Vitamine und Mineralien an einem Tag einzunehmen, besonders wenn Sie sich auf eine Gewichtszunahme konzentrieren. Einige Vorschläge zur Einnahme von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten:

•Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt, Apotheker oder Ernährungsberater, bevor Sie mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln beginnen, da diese Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten haben können. Dies ist besonders wichtig für NTM-Patienten, die in der Regel mehrere verschreibungspflichtige Medikamente gleichzeitig einnehmen.

•Eine Multivitamintablette/ein Mineralstoffpräparat sollte mit der Nahrung eingenommen werden. Bei der Einnahme auf nüchternen Magen kann es zu einer schlechten Resorption und eventuell zur Magenverstimmung kommen.

•Nehmen Sie Multivitamin-/Mineralstoffpräparate nicht gleichzeitig mit Antibiotika ein. Mineralien haben eine bindende Wirkung und können die Aufnahme von Medikamenten verhindern. Sie sollten Ergänzungsmittel mindestens zwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Antibiotika einnehmen.

Kalzium und Vitamin D
Kalzium und Vitamin D sind für das normale Wachstum, die Entwicklung und den Erhalt unserer Knochen während unseres gesamten Lebens erforderlich. Es ist schwierig, die empfohlene tägliche Zufuhr von Kalzium allein mit der Nahrung zu erreichen. Erwägen Sie die Einnahme einer Kalzium-/Vitamin D-Ergänzung zusammen mit einem täglichen Multivitamin-/Mineralstoffpräparat. Hier sind einige Richtlinien für die Einnahme von Kalziumpräparaten:

•Kalzium wird am besten absorbiert, wenn es in getrennten Dosen eingenommen wird, die 500-600 mg auf einmal nicht überschreiten.

•Kalziumkarbonat und Kalziumzitrat sind bevorzugte Quellen.

•Kalziumkarbonat sollte mit der Nahrung eingenommen werden. Kalziumzitrat kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

•Kalziumzitrat kann für ältere Menschen und Personen, die Antazida einnehmen, aufgrund der verminderten Magensäureproduktion besser resorbierbar sein.

•Kalziumzitrat kann bei einigen Menschen zu weniger Völlegefühl, Verstopfung und Magenverstimmung führen.

•Nehmen Sie nicht mehr als 2500 mg Kalzium oder 2000 IE Vitamin D als Ergänzung täglich.

•Denken Sie daran, diese Ergänzungen mindestens zwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Antibiotika einzunehmen.

•Eine übermäßige Kalziumzufuhr kann zu erheblichen medizinischen Problemen beitragen, einschließlich Nierensteinen oder Nierenversagen bei bestimmten Patienten. Besprechen Sie eine erhöhte Kalziumeinnahme mit Ihrem Arzt.

Probiotika
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die für Ihr Magen-Darm-System nützlich sein können. Die Einnahme eines Probiotikums, während Sie Antibiotika gegen NTM einnehmen, kann dazu beitragen, häufige Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Völlegefühl und Krämpfe zu verringern. Probiotika sind in den meisten Apotheken und Reformhäusern erhältlich. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Fläschchen und nehmen Sie das Probiotikum mindestens 3 Stunden vor oder nach der Einnahme des Antibiotikums ein.

Wechselwirkungen zwischen Nahrungsmitteln und Arzneimitteln
Einige verschreibungspflichtige Medikamente werden mit der Anweisung geliefert, bei der Einnahme bestimmte Nahrungsmittel zu meiden oder das Essen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu vermeiden. Achten Sie sorgfältig auf die Anweisungen, die mit den Medikamenten gegeben werden, um eine maximale Aufnahme und Wirksamkeit zu fördern.

Pflanzliche Ergänzungsmittel
Wenn Sie die Einnahme eines pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittels während einer Antibiotikabehandlung von NTM in Erwägung ziehen, sollten Sie sich mit einem Arzt, Apotheker oder Ernährungsberater in Verbindung setzen, um sicherzugehen, dass es keine potenziellen negativen Wechselwirkungen zwischen dem Nahrungsergänzungsmittel und dem Medikament gibt.

Wechselwirkungen zwischen Nahrungs- und Arzneimitteln und Alkohol

Wechselwirkungen zwischen Nahrungsmitteln und Arzneimitteln

Einige verschreibungspflichtige Medikamente werden mit der Anweisung geliefert, bei der Einnahme bestimmte Nahrungsmittel zu meiden oder das Essen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu vermeiden. Achten Sie sorgfältig auf die Anweisungen, die mit den Medikamenten gegeben werden, um eine maximale Aufnahme und Wirksamkeit zu fördern.

Alkohol

Für viele Menschen gehört ein Glas Wein zum Abendessen oder ein Cocktail, wenn sie mit Freunden unterwegs sind, zum Leben. Meistens ist ein mäßiger Alkoholkonsum während der NTM-Behandlung in Ordnung. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt, um sicherzustellen, dass Ihre Leber richtig funktioniert, und beschränken Sie den Alkoholkonsum auf nicht mehr als ein Getränk pro Tag, da Alkohol eine entwässernde Wirkung hat und Ihre Medikamente beeinträchtigen kann.

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